Sie suchen die Sachverständigentätigkeit?Zur separaten SV-Website →
PV · Speicher · Wärmepumpe · Klima · Laden

Energiemanagement. Erzeugung, Verbrauch und Netz intelligent zusammenbringen.

Wir betrachten nicht nur einzelne Geräte. Wir verbinden Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe, Klimaanlage und Ladeinfrastruktur zu einem technisch abgestimmten Gesamtsystem – herstellerübergreifend und passend zum Gebäude.

herstellerübergreifend Systeme sinnvoll verbinden
Eigenverbrauch PV-Strom besser nutzen
Netz & Lasten Anschlussleistung mitdenken
Das Gesamtsystem

Ein Energiemanagement ist die Verbindung zwischen den einzelnen Anlagen.

Photovoltaik erzeugt Energie, der Speicher puffert Überschüsse, Wärmepumpe und Klima benötigen Strom und das Elektrofahrzeug kann große Leistungen aufnehmen. Erst die gemeinsame Betrachtung entscheidet, wie diese Komponenten sinnvoll zusammenspielen.

01

Photovoltaik

Erzeugung erfassen und verfügbare Solarleistung möglichst sinnvoll im Gebäude einsetzen.

02

Batteriespeicher

Speicherstrategie auf Eigenverbrauch, Lasten, Tarife und weitere Verbraucher abstimmen.

03

Wärme & Klima

Wärmepumpe und Klimaanlage dort einbinden, wo Regelung und Schnittstellen dies sinnvoll ermöglichen.

04

Ladeinfrastruktur

PV-Überschussladen, Lastmanagement und verfügbare Anschlussleistung gemeinsam berücksichtigen.

Eigenverbrauch optimieren

Solarstrom möglichst nutzen, bevor er nicht genutzt werden kann.

Bei Photovoltaikanlagen können abhängig von Alter, Leistung, Messkonzept und technischer Ausstattung unterschiedliche Anforderungen an Einspeisung und Steuerbarkeit bestehen. Deshalb ist eine intelligente Eigenverbrauchsstrategie sowohl bei neuen als auch bei bestehenden Anlagen sinnvoll.

Statt starre Einzelwerte in den Mittelpunkt zu stellen, betrachten wir die tatsächlichen Energieflüsse: Welche Energie steht zur Verfügung, welche Verbraucher können sinnvoll verschoben werden und welche technischen Grenzen bestehen?

  • Batteriespeicher gezielt laden
  • Wärmepumpe und Warmwasserbereitung einbeziehen
  • Klimatisierung in geeigneten Zeitfenstern nutzen
  • Elektrofahrzeuge mit PV-Überschuss laden
  • weitere steuerbare Verbraucher berücksichtigen
  • Abregelverluste möglichst reduzieren, soweit technisch möglich

Neue und bestehende PV-Anlagen

Wir berücksichtigen bei der Optimierung auch Anforderungen an Einspeisemanagement, Steuerbarkeit und Messsysteme. Bei Bestandsanlagen prüfen wir, welche vorhandene Technik weiter genutzt und welche Steuerung sinnvoll ergänzt werden kann.

Grundgedanke: Möglichst viel erzeugte Energie soll wirtschaftlich sinnvoll im eigenen Gebäude genutzt werden, bevor sie aufgrund technischer oder netzseitiger Vorgaben nicht vollständig eingespeist werden kann.
§ 14a & Netz

Steuerbare Verbraucher und Eigenverbrauch gemeinsam planen.

Wärmepumpen, Klimaanlagen, nichtöffentliche Ladeeinrichtungen und Batteriespeicher können – abhängig von Leistung und Ausführung – Anforderungen an die netzseitige Steuerbarkeit unterliegen. Die PV-Erzeugung selbst betrachten wir davon getrennt.

Ein gutes Energiemanagement berücksichtigt beide Seiten: die Erzeugung im Gebäude und die netzseitigen Anforderungen an größere Verbraucher.

Planungsbausteine

  • Zähleranlage und Messkonzept
  • Steuerungseinrichtungen und Schnittstellen
  • Wärmepumpe, Klima, Speicher und Ladepunkte
  • Netzbetreiber-Anforderungen
  • Eigenverbrauch und Lastverteilung
  • Erweiterbarkeit für zukünftige Verbraucher
Lastmanagement & Anschlussleistung

Energiemanagement beginnt oft mit der Frage: Was kann der Anschluss tatsächlich?

Bei größeren Anlagen oder mehreren leistungsstarken Verbrauchern sollte vor der Planung geklärt werden, welche Lasten im Gebäude tatsächlich auftreten und welche Reserven am Hausanschluss vorhanden sind.

Gerade bei Ladeparks, Wärmepumpen, Klimaanlagen und gewerblichen Anlagen können Lastgang- und Langzeitmessungen eine belastbare Grundlage schaffen.

  • Lastgangmessung
  • Verbrauchs- und Langzeitmessung
  • Netzanalyse
  • Lastspitzen und Gleichzeitigkeiten
  • verfügbare Anschlussleistung
  • Grundlage für dynamisches Lastmanagement
KI-generierte Darstellung einer elektrischen Messung an einer Verteilung
Herstellerunabhängig

Wir planen die Schnittstellen – nicht die Verkaufsstrategie eines einzelnen Herstellers.

In der Praxis stammen PV, Speicher, Wärmepumpe, Wallbox und Gebäudeautomation häufig von verschiedenen Herstellern. Wir prüfen, welche Komponenten technisch miteinander kommunizieren können und welche Lösung für das jeweilige Projekt sinnvoll ist.

Offene Schnittstellen

Kommunikationswege, Messwerte, Kontakte, APIs oder Protokolle werden soweit verfügbar in die Planung einbezogen.

Bestand weiter nutzen

Funktionierende Technik wird nicht automatisch ersetzt. Wir prüfen zuerst, ob eine sinnvolle Integration oder Ergänzung möglich ist.

Passende Systemwahl

Die Auswahl orientiert sich an Funktion, Zuverlässigkeit, Servicefähigkeit, Erweiterbarkeit und Wirtschaftlichkeit.

Gebäudeautomation

KNX, LCN, Shelly und weitere Systeme können je nach Projekt zusätzliche Mess- und Steueraufgaben übernehmen.

Bestandsanlagen optimieren

Auch gewachsene Systeme können sinnvoll zusammengeführt werden.

Viele Gebäude wurden nicht in einem Schritt elektrifiziert. Erst kam die PV-Anlage, später der Speicher, dann die Wärmepumpe und schließlich das Elektroauto. Genau hier kann eine erneute Systembetrachtung sinnvoll sein.

Wir übernehmen auch Anlagen, die nicht von uns errichtet wurden, und prüfen nach technischer Bestandsaufnahme, welche Optimierungen realistisch sind.

  • PV und Speicher neu abstimmen
  • Wärmepumpe in vorhandene PV-Nutzung integrieren
  • PV-Überschussladen nachrüsten
  • Lastmanagement an reale Lasten anpassen
  • Mess- und Kommunikationsfehler untersuchen
  • unterschiedliche Hersteller sinnvoll verbinden
  • unnötigen Austausch funktionierender Technik vermeiden
Wartung & Anlagenübernahme →
Typische Projekte

Energiemanagement lohnt sich besonders dort, wo mehrere Systeme zusammentreffen.

Einfamilienhaus

PV, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox auf Eigenverbrauch und verfügbare Anschlussleistung abstimmen.

Mehrfamilienhaus / WEG

PV, Gebäudeversorgung, mehrere Ladepunkte, Lastmanagement und unterschiedliche Nutzer gemeinsam planen.

Gewerbe

PV, Speicher, Fuhrpark, Lastspitzen und technische Verbraucher auf Betrieb und Netzanschluss abstimmen.

Energiemanagement-Anfrage

Welche Systeme sind bereits vorhanden?

Mit einigen technischen Angaben können wir besser einschätzen, wo eine Optimierung oder Systemintegration sinnvoll sein könnte.

02471 921904

Informationen zur Verarbeitung Ihrer Angaben finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Ihre Anfrage wird direkt an Elektrotechnik Schlenter übermittelt.

Elektrotechnik Schlenter

Energie nicht nur erzeugen – sinnvoll verteilen und nutzen.

Standort Roetgen. Für größere und technisch anspruchsvolle Projekte sind projektabhängig auch weitere Anfahrten möglich.

Elektrotechnik Schlenter

Vogelsangstraße 23a · 52159 Roetgen

Tel. 02471 921904
mail@elektrotechnik-schlenter.de

Bestandsanlagen & Abregelung

Bei älteren Wechselrichtern kann die Regelung auch den Eigenverbrauch begrenzen

Je nach Wechselrichter und vorhandener FRE-/Rundsteuertechnik wird bei älteren Anlagen nicht nur die Netzeinspeisung, sondern die Ausgangsleistung des Wechselrichters reduziert. Dadurch kann auch die direkte Eigennutzung eingeschränkt werden. Wir prüfen deshalb zunächst die tatsächliche Regelungsart. Falls die vorhandene Technik keine geeignete eigenverbrauchsorientierte Lösung zulässt, kann eine Modernisierung des Regelungskonzepts oder im Einzelfall ein Wechselrichtertausch sinnvoll sein.

Fachartikel zur PV-Abregelung →